Wie schnell eine fremde Hand packt
Eine geübte Kraft packt rund zwanzig Kisten am Tag, inklusive Einwickeln und Beschriften. Ein Dreizimmerhaushalt kommt auf vierzig bis fünfzig Kisten, also zwei Kräfte und ein Tag. Ein Haus mit Keller braucht zwei Tage.
Das ist deutlich schneller, als die meisten selbst packen, und der Unterschied liegt nicht an der Geschwindigkeit der Hände. Er liegt daran, dass niemand zwischendurch in einem Fotoalbum blättert oder überlegt, ob die Vase noch gebraucht wird.
Genau diese Entscheidungen bleiben allerdings bei Ihnen. Wir packen, was da ist. Was weg soll, muss vorher weg sein, sonst wandert es in eine Kiste und wird mitgefahren.
Wie Geschirr und Glas verpackt werden
Teller stehen hochkant, nicht gestapelt. Liegend bricht der untere Teller unter dem Gewicht der oberen, sobald die Kiste einmal abgesetzt wird. Hochkant trägt jeder Teller nur sich selbst.
Jedes Stück wird einzeln in Packpapier gerollt, Gläser zusätzlich mit Papier gefüllt. Zwischen die Lagen kommt eine Papierschicht, und oben wird ausgepolstert, bis nichts mehr wackelt. Eine Kiste, die beim Schütteln klappert, ist nicht fertig gepackt.
Für Besonderes gibt es Besonderes: Bilder und Spiegel in Kantenschutz, Lampenschirme einzeln, Porzellanfiguren in Noppenfolie. Sagen Sie uns, was Ihnen wichtig ist, dann kommt es getrennt in eine eigene Kiste.
Was Sie trotzdem selbst machen
Zwei Dinge erledigen Sie besser selbst. Erstens: Papiere, Schmuck, Bargeld und alles Persönliche. Nicht weil wir das nicht dürften, sondern weil Sie dann wissen, wo es ist, und niemand danach suchen muss.
Zweitens: den Kühlschrank. Er muss vorher leer und abgetaut sein, und das lässt sich nicht am Morgen des Umzugstags erledigen. Abtauen dauert, und das Wasser muss irgendwo hin.
Ein paar Handgriffe bleiben selbst beim gebuchten Packservice bei Ihnen, mit Absicht: Reisetasche mit den letzten Kleidungsstücken füllen, Schlüsselbund und Papiere in den eigenen Wagen legen, zum Abschluss durch jeden Raum laufen.
Was das Material kostet
Kisten zur Leihe kosten 0,80 Euro je Stück und Woche, zum Behalten 1,90 Euro. Kleiderkisten liegen bei 3,20 Euro je Woche und fassen etwa fünfzehn Bügel, sodass Hemden und Kleider hängend umziehen.
Packpapier gibt es im Zehn-Kilo-Bund für 13 Euro, das reicht für rund fünfundzwanzig Kisten Geschirr. Noppenfolie auf der Rolle kostet 18 Euro, Möbeldecken 2,40 Euro je Stück und Woche.
Wir rechnen jedes Stück einzeln ab, nicht als Pauschale. Was ungeöffnet zurückgeht, wird nicht berechnet, und Leihgut holen wir beim nächsten Weg wieder ab.