Was wir vor dem Termin von Ihnen brauchen
Drei Dinge entscheiden über den Ablauf, und alle drei klären wir bei der Besichtigung. Erstens: Wie viele Arbeitsplätze ziehen um, und welche davon müssen am ersten Tag wieder laufen. Zweitens: Wer darf das Gebäude wann betreten, und gibt es eine Hausordnung für Lastenaufzug und Anlieferung. Drittens: Was bleibt stehen.
Der dritte Punkt wird am häufigsten übersehen. In fast jedem Büro steht Technik, die niemand mehr braucht, aber auch niemand wegwirft. Wenn das vorher geklärt ist, fährt es nicht mit und taucht nicht als Mehrmenge in der Abrechnung auf.
Aus den Antworten entsteht eine Liste mit Nummern. Jeder Arbeitsplatz bekommt eine, jeder Karton trägt sie, und am Zielort hängt an jeder Tür der passende Zettel. Das klingt nach Umstand und spart am Umzugstag die meisten Rückfragen.
Technik, Akten und das, was danach gesucht wird
Bildschirme und Rechner werden in Decken gewickelt und in Kisten gestellt, nicht lose gestapelt. Jedes Kabel kommt in den Beutel seines Arbeitsplatzes, beschriftet mit derselben Nummer. Wer schon einmal eine Kiste gemischter Netzteile sortiert hat, weiß, warum wir darauf bestehen.
Akten ziehen in geschlossenen Behältern um. Bei Praxen und Kanzleien ist das keine Bequemlichkeit, sondern Pflicht: Unterlagen dürfen unterwegs nicht einsehbar sein. Wir stellen die Behälter, Sie füllen und verschließen sie, und wir fahren sie als Ganzes.
Server und aktive Netztechnik fassen wir nur an, wenn Ihr Systembetreuer dabei ist oder es ausdrücklich freigegeben hat. Alles andere wäre leichtsinnig, und die Haftung dafür würde kein Umzugsunternehmen tragen.
Warum der Termin meist am Wochenende liegt
Ein Betrieb verliert mehr Geld durch einen Tag Stillstand als durch einen Zuschlag auf der Rechnung. Deshalb ist der Samstag bei Firmenumzügen unser Normalfall. Er kostet 120 Euro zusätzlich, und das ist in aller Regel der günstigere Teil der Rechnung.
Praktisch läuft es so: Freitag nach Feierabend wird abgebaut und verladen, am Samstag gefahren und aufgestellt, und am Montag früh sind wir noch einmal da, um das Nachgereichte zu erledigen. Wer in einem Gebäude mit Lastenaufzug sitzt, muss diesen Aufzug für das Wochenende anmelden, meist zwei Wochen vorher.
Sonntags fahren wir nicht. Das ist keine Verhandlungssache und liegt nicht an uns, sondern am Fahrverbot für Lastwagen.
Was der Festpreis bei einem Betrieb einschließt
Der Betrag richtet sich nach der gemessenen Menge, genau wie beim Haushalt. Ein Büro mit acht Arbeitsplätzen liegt meist zwischen 25 und 40 Kubikmetern, also bei Stufe 2 oder Stufe 3, von 690 bis 1.060 Euro. Werkstätten sprengen das schnell, weil Maschinen und Material schwerer wiegen als sie aussehen.
Enthalten sind Abbau, Verpacken der Technik, Fahrt, Aufstellen nach Plan und der Wiederaufbau der Möbel. Nicht enthalten sind Elektroarbeiten, Netzwerkverkabelung und alles, was eine Fachfirma abnehmen muss.
Was über den Deckel geht, kostet 29 Euro je Kubikmeter. Bei einem Betrieb ist das der häufigste Fall, weil im Lager fast immer mehr steht als auf der Liste.