Wann sich diese Form lohnt
Sie lohnt, wenn Sie genug Helfer haben, aber niemanden mit Fahrerlaubnis für einen Siebeneinhalbtonner oder niemanden, der sich zutraut, einen beladenen Wagen durch eine enge Ortsdurchfahrt zu bringen. In Tutzing und in der Starnberger Altstadt ist das ein echtes Argument.
Sie lohnt auch dann, wenn es nicht um einen ganzen Haushalt geht, sondern um einen Teil davon. Eine Küche, die zum Sohn nach München soll. Ein Zimmer, das ins Lager wandert. Eine Werkstatt, die über drei Wochen stückweise verlagert wird.
Sie lohnt nicht, wenn Sie eigentlich Träger brauchen. Dann sind Kräfte ohne Fahrzeug der günstigere Weg, und die Rechnung fällt anders aus.
Was der Fahrer übernimmt und was nicht
Der Fahrer fährt, rangiert, bedient die Ladebordwank und sichert die Ladung. Er trägt mit, solange genug andere mittragen. Was er nicht übernimmt, ist die Verantwortung für die Reihenfolge: Wenn Sie sagen, der Schrank soll zuletzt, kommt der Schrank zuletzt.
Beim Sichern lassen wir allerdings nicht mit uns reden. Eine Ladung, die nicht verzurrt ist, fährt nicht los. Das ist keine Pedanterie, sondern die Bedingung dafür, dass unsere Versicherung für das Transportgut einsteht.
Die Ladebordwand nimmt die schweren Stücke auf, sodass niemand eine Waschmaschine über eine Rampe stemmen muss. Wer schon einmal versucht hat, einen Kühlschrank zu zweit über eine Alurampe zu schieben, weiß das zu schätzen.
Halber Tag, ganzer Tag und was dazwischen liegt
Ein halber Tag umfasst bis zu vier Stunden ab Eintreffen an der ersten Adresse, ein ganzer bis zu acht. Dazwischen gibt es nichts, weil ein Fahrzeug, das fünf Stunden gebunden ist, an diesem Tag keinen zweiten Auftrag mehr übernimmt.
Die meisten Aufträge dieser Art liegen beim halben Tag. Eine Küche von Starnberg nach München und zurück ist in vier Stunden erledigt, inklusive Beladen und Abladen, wenn an beiden Enden Leute bereitstehen.
Wird es doch länger, wechseln wir auf den ganzen Tag und rechnen die Differenz. Was nicht passiert: eine Viertelstundenabrechnung, die niemand mehr nachvollziehen kann.
Wie viel in zwölf Kubikmeter passt
In zwölf Kubikmeter geht der Inhalt eines Zimmers, mit Mühe auch zweier. Gemeint ist damit: Doppelbett, Kleiderschrank, Kommode, Schreibtisch, ein Paar Regale, dazu rund fünfzehn Kisten. Wenig, wie es sich liest, und trotzdem der Normalfall bei dieser Buchung.
Eine große Umzugskiste fasst rund einen Zehntel Kubikmeter. Wer also vierzig Kisten hat, rechnet allein dafür vier Kubikmeter, und die Möbel kommen obendrauf.
Passt es nicht in eine Fahrt, sind zwei Fahrten innerhalb des Landkreises oft günstiger als der größere Wagen. Welche Variante weniger kostet, sagen wir Ihnen vor der Buchung.