Warum wir in Kubikmetern rechnen und nicht in Zimmern
Die Zimmerzahl beschreibt die Wohnung, nicht den Hausrat. Im Landkreis Starnberg fällt das besonders auf: Ein Dreizimmerhaus in Söcking mit vollem Keller, Dachboden und einer Garage voller Gartengerät trägt deutlich mehr als eine Vierzimmerwohnung im Neubau am Ortsrand. Wer nach Zimmern abrechnet, verschätzt sich in beide Richtungen.
Beim Aufmaß gehen wir jeden Raum einzeln durch und schreiben mit, was tatsächlich mitfährt. Schränke werden nach Außenmaß gerechnet, Kisten nach Stückzahl, Sperriges einzeln. Am Ende steht eine Zahl, und diese Zahl entscheidet über die Stufe.
Der Vorteil für Sie liegt in der Richtung, in die der Fehler geht. Schätzt sich ein Anbieter nach Zimmern zu niedrig, steht am Umzugstag ein zu kleiner Wagen vor der Tür und die zweite Fahrt wird nachberechnet. Bei uns ist die Menge die Grundlage, nicht die Vermutung.
Was der Deckel bedeutet, wenn es doch mehr wird
Ein Aufmaß ist genau, aber kein Umzug verläuft ohne Überraschung. Es taucht eine Kiste aus dem Dachboden auf, die niemand auf dem Zettel hatte, oder der Nachbar schenkt zum Abschied einen Schrank. Dann wird es mehr als vereinbart.
In diesem Fall springt die Rechnung nicht in die nächste Stufe. Jeder Kubikmeter über dem Deckel kostet + 29 €, und damit bleibt der Aufschlag in einem Verhältnis zum Mehraufwand. Zwischen Stufe 2 und Stufe 3 liegen Deckel 25 m³ und Deckel 40 m³; wer drei Kubikmeter mehr hat, zahlt drei mal + 29 € und nicht den Sprung auf die nächste Stufe.
Umgekehrt gilt dasselbe in Ruhe: Bleibt die Ladung unter dem Deckel, ändert sich am Betrag nichts. Sie zahlen nicht weniger, weil der Tag schneller lief, und nicht mehr, weil er länger dauerte.
Was am Umzugstag passiert
Wir kommen zur vereinbarten Zeit mit der Besetzung, die im Angebot steht. Bevor der erste Gegenstand das Haus verlässt, wird abgedeckt: Treppenstufen, Türzargen, Geländer. In Altbauten mit Terrazzo oder altem Dielenboden ist das kein Zierrat, sondern der Unterschied zwischen einer sauberen Übergabe und einer Diskussion mit dem Vermieter.
Möbel werden eingeschlagen, bevor sie den Raum verlassen, nicht erst auf der Straße. Was zerlegt werden muss, zerlegen wir, und die Beschläge kommen beschriftet in einen Beutel, der am Möbelstück bleibt. Am Zielort wird nach Räumen abgestellt, nicht in einem Haufen im Flur.
Zum Schluss gehen wir beide Adressen mit Ihnen ab. Was noch steht, wird geholt; was beschädigt wäre, wird jetzt festgestellt und nicht in drei Wochen.
Was zusätzlich im Angebot stehen kann
Vier Posten tauchen regelmäßig auf, und alle vier kennen Sie vorher. Ein Geschoss ohne Aufzug ab dem dritten Stock kostet + 45 € je Anschrift. Ein Trageweg über dreißig Meter bis zum Wagen kostet + 60 € - abgeschritten beim Aufmaß, nicht geschätzt am Umzugstag.
Braucht es einen zweiten Wagen auf derselben Tour, kostet er + 240 €. Er ist nur gemeinsam mit dem ersten buchbar, weil sonst die ganze Rechnung nicht mehr aufgeht. Ein Samstagstermin kostet + 120 €; sonntags fahren wir nicht.
Im Landkreis Starnberg fällt kein Betrag für die Anfahrt an. Geht es darüber hinaus, nennen wir den Betrag vorher und schreiben ihn ins Angebot.