Wie wir die Menge vorher bestimmen
Liegt die Menge unter etwa zehn Kubikmetern, genügen uns Aufnahmen. Fotografieren Sie jeden Raum aus der Tür heraus, einmal nach links und einmal nach rechts, dazu den Boden. Daraus lässt sich die Menge gut genug schätzen.
Darüber kommen wir vorbei. Ein voller Keller sieht auf Fotos immer kleiner aus, als er ist, weil die Tiefe fehlt. Bei einem ganzen Haus ist die Besichtigung ohnehin der einzige Weg zu einem belastbaren Preis.
Die Besichtigung kostet nichts und dauert eine knappe Stunde. Danach steht ein Betrag, der sich nicht mehr ändert, solange sich die Menge nicht ändert.
Was getrennt wird und wo es hingeht
Sortiert wird schon in der Wohnung und nicht erst auf der Mulde. Holz, Metall, Elektrogeräte, Sperrmüll und Restmüll gehen getrennte Wege, und Schadstoffe wie Farben, Lacke und Batterien kommen in eigene Behälter.
Die Gebühr der Deponie reichen wir unverändert weiter. Wir schlagen nichts darauf, und Sie bekommen den Beleg, wenn Sie ihn möchten. Wer einen Pauschalpreis ohne Nachweis anbietet, rechnet die Gebühr entweder großzügig ein oder entsorgt nicht ordentlich.
Gut Erhaltenes muss nicht in den Container. Auf Wunsch vermitteln wir es an gemeinnützige Träger im Landkreis. Das kostet Sie nichts und senkt die abgefahrene Menge.
Was wir beiseitelegen
Findet sich in Fächern, Schränken oder Kartons Persönliches, also Papiere, Urkunden, Bilder, Schmuck oder Geld, legen wir es getrennt und händigen es Ihnen aus. Das kommt öfter vor, als die meisten erwarten, besonders bei Häusern, die lange bewohnt waren.
Wir entscheiden dabei nichts. Auch wenn ein Stapel Briefe wertlos aussieht, ist das nicht unser Urteil. Sie bekommen alles in einer Kiste und sehen es in Ruhe durch.
Dasselbe gilt für Dinge, über die vorher nicht gesprochen wurde. Was nicht ausdrücklich zur Räumung gehört, fahren wir nicht ab.
Besenrein heißt besenrein
Am Ende fahren wir mit dem Besen durch, nehmen übrig Gebliebenes mit und schließen ab. Genau so verlangt es die Abnahme durch den Vermieter, und deshalb endet unser Auftrag an dieser Stelle.
Nicht enthalten ist eine Grundreinigung. Fenster putzen, Böden wischen und Fliesen schrubben sind eine andere Arbeit und werden auch anders abgerechnet. Wenn Sie beides brauchen, sagen Sie es vorher, dann steht es getrennt im Angebot.
Nägel, Dübel und Haken entfernen wir auf Wunsch. Löcher zuzuspachteln gehört dagegen zur Schönheitsreparatur und nicht zur Räumung.
Der Container und warum wir ihn selten brauchen
Ein Container vor dem Haus steht Tage, kostet Standgebühr und braucht eine Genehmigung, wenn er auf öffentlichem Grund steht. Für die meisten Räumungen im Landkreis ist er unnötig.
Wir fahren stattdessen mit dem Wagen und bringen die getrennten Fraktionen direkt zur Annahmestelle. Das geht schneller, verursacht keine Standgebühr und niemand kippt nachts fremden Müll hinein.