Warum es bei uns keinen Eilzuschlag gibt
Ein Eilzuschlag unterstellt, dass kurzfristige Aufträge teurer in der Abwicklung sind. Das sind sie nicht. Derselbe Wagen fährt, dieselbe Mannschaft trägt, dieselbe Menge wird bewegt. Was fehlt, ist Vorlaufzeit, und die kostet uns nichts.
Was ein kurzfristiger Termin wirklich bedeutet, ist Verfügbarkeit. Entweder ein Wagen ist an diesem Tag frei oder nicht. Deshalb ist unsere erste Antwort auf eine eilige Anfrage immer ein Ja oder ein Nein zum Datum und erst danach ein Preis.
Dieses Nein bekommen Sie genauso schnell wie das Ja, meist noch am selben Werktag. Wer in drei Tagen aus der Wohnung muss, ist mit einer schnellen Absage besser bedient als mit einer Woche Hoffen.
Wie das Aufmaß funktioniert, wenn keine Zeit bleibt
Normalerweise kommen wir vorbei. Bleiben dafür nur noch zwei Tage, geht es auch per Video: Sie laufen mit dem Telefon durch die Räume, wir sehen zu und schreiben mit. Keller und Abstellkammer gehören dazu, auch wenn das Licht schlecht ist.
Das Ergebnis ist etwas gröber als ein Aufmaß vor Ort, deshalb vereinbaren wir in diesem Fall den Deckel eine Stufe großzügiger. Bleibt die Menge darunter, zahlen Sie weniger als die Stufe, in die wir Sie eingeordnet hätten.
Was wir nicht machen: einen Preis rein nach Quadratmetern am Telefon. Das geht bei einem kurzfristigen Auftrag genauso schief wie bei einem geplanten.
Die drei Fälle, aus denen diese Anfragen meist entstehen
Der erste ist der geplatzte Anbieter. Eine Firma sagt zwei Tage vorher ab, und der Übergabetermin steht. Diese Anrufe kommen bei uns regelmäßig, und sie sind der Grund, warum wir für kurzfristige Termine eine Reserve freihalten.
Der zweite ist die unerwartete Zusage. Eine Wohnung wird frei, die seit Monaten gesucht wurde, und sie muss sofort genommen werden. Hier ist oft das Lager die Lösung: Hausrat einlagern, in Ruhe einziehen.
Der dritte ist der Notfall in der Familie. Dabei geht es selten um Geschwindigkeit und fast immer darum, dass jemand die Sache in die Hand nimmt. Diese Aufträge laufen bei uns ohne Formularzwang, am Telefon.
Was Sie tun können, damit es schneller geht
Nennen Sie uns zuerst das Datum und die beiden Anschriften mit Etage. Daraus sagen wir, ob es geht. Alles Weitere, Menge, Material, Zusatzleistungen, klären wir danach.
Packen Sie, was Sie können, aber packen Sie nicht halb. Eine halb gefüllte, offene Kiste kostet am Umzugstag mehr Zeit als eine ungepackte Schublade, weil sie weder getragen noch gestapelt werden kann.
Und halten Sie den Platz vor dem Haus frei, wenn möglich schon am Vorabend. Bei einem kurzfristigen Termin bleibt keine Zeit, am Morgen noch eine Lösung für die zugeparkte Straße zu suchen.