Die Strecke im Sommer
Die A95 endet bei Eschenlohe, danach geht es über die Bundesstraße weiter. Die Strecke ist gut ausgebaut und auch mit beladenem Fahrzeug unproblematisch.
Was die Zeit kostet, ist der Ausflugsverkehr am Wochenende. An schönen Samstagen steht die B2 Richtung Garmisch ab dem Vormittag, und das kann eine Stunde ausmachen.
Wir legen Umzüge auf dieser Strecke deshalb auf Werktage, wenn es geht. Der Samstag kostet ohnehin 120 Euro zusätzlich und ist hier auch noch der langsamste Tag.
Der Winter auf dieser Strecke
Von November bis März planen wir anders. Unsere Fahrzeuge haben Winterreifen und Ketten an Bord, das ist selbstverständlich. Was wir nicht beeinflussen können, ist die Sperrung einer Zufahrt im Ort.
Deshalb vereinbaren wir für Wintertermine von vornherein einen Ausweichtag. Das kostet nichts und hat den Vorteil, dass bei Schneefall niemand improvisieren muss.
Der Umzug selbst leidet mehr unter der Zufahrt als unter der Autobahn. Eine ungeräumte Hofeinfahrt stoppt den Tag schneller als zehn Zentimeter Neuschnee auf der B2.
Was am Ziel anders ist
Viele Häuser im Werdenfelser Land sind in Hanglage gebaut, mit Außentreppen und tiefer liegenden Eingängen. Der Trageweg ist dort häufiger ein Thema als die Etage.
Dazu kommen Balkone und Holzfassaden, die beim Tragen leicht Schaden nehmen. Wir decken ab, wo es eng wird, und das gehört zum Auftrag, nicht zu den Extras.
Die Menge unterscheidet sich kaum von der im Landkreis Starnberg. Keller und Dachboden sind auch dort die Räume, die über die Stufe entscheiden.
Was die Strecke kostet
Garmisch-Partenkirchen liegt außerhalb des Landkreises Starnberg. Die Anfahrt wird beziffert und steht vor Ihrer Zusage im Angebot.
Es gelten die Mengenstufen von 420 bis 1.490 Euro, jeder Kubikmeter über dem Deckel kostet 29 Euro. Ein Samstagstermin kostet 120 Euro zusätzlich.
Ein Ausweichtag im Winter kostet nichts. Er ist die billigste Versicherung gegen einen Tag, an dem nichts geht.
Was wir im Werdenfelser Land nicht anbieten
Wir fahren Umzüge, keine Bergtouren. Häuser, die nur über einen Forstweg oder eine private Bergstraße ohne Winterdienst erreichbar sind, nehmen wir nur nach einer Besichtigung an, und manchmal gar nicht.
Das ist keine Bequemlichkeit. Ein beladenes Fahrzeug auf einem schmalen, abschüssigen Weg ohne Ausweichstelle ist ein Risiko für die Mannschaft und für Ihr Umzugsgut.
Wo wir absagen, sagen wir es früh und nennen einen Betrieb vor Ort, der mit kleineren Fahrzeugen arbeitet. Das ist ehrlicher als ein Angebot, das am Umzugstag scheitert.
Der Rückweg im Winter
Auch die Rückfahrt gehört zur Planung. Ein Wagen, der abends bei einsetzendem Schneefall aus dem Tal zurück muss, fährt langsamer als am Morgen hinein, und das verschiebt den Feierabend der Mannschaft deutlich nach hinten. Wir setzen den Abladeschluss im Winter deshalb auf den frühen Nachmittag.