Tiefgaragen und ihre Höhen
Neubauten haben fast immer eine Tiefgarage, und die ist für Pkw gebaut. Übliche Durchfahrtshöhen liegen bei zwei Metern bis zwei Metern zwanzig. Ein beladener Siebeneinhalbtonner braucht über drei Meter.
Das heißt: Wir fahren nicht hinein, sondern halten oben vor dem Haus. Wo das nicht geht, weil der Vorplatz nicht befahren werden darf, brauchen wir eine Ausnahmegenehmigung der Hausverwaltung.
Diese Genehmigung einzuholen dauert ein bis zwei Wochen. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, ob sie nötig ist, damit die Zeit reicht.
Der Aufzug im Neubau
Zahlreiche neue Wohnanlagen verlangen, dass der Lift vor einem Umzug gemeldet und innen mit Schutzmatten verkleidet wird. Ohne Anmeldung ist die Nutzung untersagt, und manche Verwaltungen sperren ihn dann aktiv.
Die Anmeldung läuft über die Hausverwaltung, meist mit zwei Wochen Vorlauf, und oft gegen eine Kaution. Das ist nicht unser Vorgang, aber wir weisen darauf hin, weil ein gesperrter Aufzug den Tag umwirft.
Mit Aufzug fällt der Etagenzuschlag weg, auch im sechsten Stock. Das ist der eine Punkt, an dem der Neubau günstiger ist als der Altbau.
Die A9 und ihre Besonderheit
Die Strecke führt durch München hindurch oder über die Umfahrung. Die direkte Route durch den Stadtbereich ist kürzer und zur Hauptverkehrszeit deutlich langsamer.
Wir planen die Abfahrt deshalb so, dass wir München vor sieben oder nach neun passieren. Das macht auf dieser Strecke bis zu vierzig Minuten aus.
Der Abschnitt nördlich von München ist sechsspurig und läuft gut. Verzögerungen entstehen fast ausschließlich im Stadtbereich.
Was die Strecke kostet
Ingolstadt liegt weit außerhalb des Landkreises. Die Anfahrt wird beziffert und steht vor der Zusage im Angebot.
Es gelten die Mengenstufen von 420 bis 1.490 Euro, jeder Kubikmeter über dem Deckel 29 Euro. Mit funktionierendem Aufzug entfällt der Etagenzuschlag vollständig.
Sollte der Aufzug am Umzugstag doch gesperrt sein, greift der Etagenzuschlag von 45 Euro je Geschoss ab dem dritten. Wir weisen das im Angebot als Vorbehalt aus, damit niemand überrascht ist.
Warum wir nach dem Baujahr fragen
Zwischen einem Haus von 1975 und einem von 2020 liegt für den Umzug mehr als vierzig Jahre. Das ältere hat schmale Treppenhäuser, keinen Aufzug und meist einen vollen Keller. Das neuere hat Aufzug, Tiefgarage und dafür fast keine Nebenflächen.
Beides verändert die Menge und die Zusatzposten erheblich. Deshalb steht die Frage nach dem Baujahr bei uns ganz vorn, noch vor der Quadratmeterzahl.
In Ingolstadt ist sie besonders wichtig, weil die Stadt beide Bestände in etwa gleich großen Teilen hat.