Wie die Übergabe abläuft
Die Übergabe findet auf einem Depothof statt, nicht auf einem Parkplatz, und sie wird protokolliert. Jedes Stück wird gezählt, bevor es das Fahrzeug wechselt, und beide Fahrer unterschreiben die Liste.
Das ist der Punkt, an dem bei schlecht organisierten Fernumzügen Dinge verschwinden. Mit Zählliste ist nachvollziehbar, was eingeladen und was ausgeladen wurde.
Sie merken davon nichts außer der Information, dass es passiert ist. Es gibt keine zweite Rechnung, keinen zweiten Ansprechpartner und keine Telefonnummer einer fremden Spedition.
Warum wir nicht selbst durchfahren
Acht Stunden reine Fahrt bedeuten mit Pausen und Lenkzeitregelung einen vollen Arbeitstag ohne Beladen und ohne Abladen. Für einen Umzug bräuchte es drei Tage und eine Mannschaft, die zwei Nächte auswärts bleibt.
Das ist möglich und teuer. Mit einem Partner, der in Hamburg sitzt, wird aus drei Tagen einer, und das schlägt sich im Preis nieder.
Wer trotzdem möchte, dass wir durchfahren, bekommt das gerechnet. Wir legen Ihnen beide Varianten vor, und in aller Regel entscheiden die Zahlen von allein.
Was am Hamburger Ziel wartet
Altbauten in Eimsbüttel, auf St. Pauli und in Ottensen sind oft fünfgeschossig ohne Aufzug, mit schmalen Treppenhäusern. Ein großer Kleiderschrank geht dort regelmäßig nur zerlegt nach oben.
In den Neubaugebieten der HafenCity gilt das Gegenteil: Lastenaufzug vorhanden, aber anmeldepflichtig, mit zwei Wochen Vorlauf und oft gegen Kaution.
Die Elbtunnel-Richtung Süd steht auch außerhalb der Hauptzeiten. Wir rechnen für die letzten dreißig Kilometer eine Stunde, nicht zwanzig Minuten.
Was die Strecke kostet
Es gilt die Ferntabelle von 1.390 bis 2.390 Euro, zuzüglich 29 Euro je Kubikmeter über dem Deckel. Die Übergabe an den Partner ist darin enthalten und wird nicht gesondert berechnet.
Die Haftung bleibt unverändert bei 620 Euro je Kubikmeter nach Paragraf 451e HGB, und sie gilt über die ganze Strecke, auch über die Übergabe hinweg.
Für Mengen unter fünfzehn Kubikmetern empfehlen wir die Beiladung. Auf dieser Entfernung ist der Unterschied am größten.
Wie lange die Strecke insgesamt dauert
Von der Abholung bis zur Übergabe am Zielort vergehen bei dieser Entfernung in der Regel zwei bis drei Tage. Der erste Tag gehört dem Beladen und der Fahrt bis zum Depot, der zweite der Weiterfahrt, der dritte dem Abladen.
Sie bekommen vorher ein Zeitfenster und eine Meldung, sobald der Abladetag feststeht, meist achtundvierzig Stunden vorher. Ein taggenaues Versprechen über achthundert Kilometer wäre keines.
Wer einen festen Übergabetermin in Hamburg hat, sagt uns das. Dann planen wir rückwärts von diesem Tag und bauen einen Puffer ein.